Die Narkose

bei einer Brustvergrößerung - Brustoperation

 
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Welche Narkose ist bei einer Brustvergrößerung notwendig?

Eine Vollnarkose bewirkt, dass die Patientin vollkommen bewusstlos ist und damit auch keine Schmerzen verspürt. Vergleichbar ist dieser Zustand mit einem tiefen Schlaf. Anästhesisten, Fachärzte für Narkose überwachen während der Narkose alle lebenswichtigen Funktionen. Sie prüfen den Blutdruck, den Herzschlag und die Sauerstoffsättigung im Blut. Neben dem narkotisierenden Medikament kann die zusätzliche Gabe von Schlaf- oder Schmerzmitteln erfolgen. Während einer Vollnarkose werden die Schmerzen sicher ausgeschaltet. Durch den Einsatz moderner Verfahren belastet auch eine Vollnarkose den Körper nur minimal.

Vollnarkose bei Brustvergrößerung

Trotzdem birgt eine Vollnarkose ein Restrisiko. Wenn die Patientin zum Beispiel übergewichtig, Raucherin oder Allergikerin ist, gehört sie zu den Risikogruppen. Vor dem Eingriff sollte man sich vom Arzt ausführlich beraten lassen. Hier werden zum Beispiel die Art der Narkose und die Dosierung der Medikamente festgelegt. Die Entscheidung zur Vollnarkose sollte gut überlegt sein.

Bei einer Brustvergrößerung handelt es sich um keinen kurzen, kleinen Eingriff. Die Vorbereitung erfordert Zeit und muss sehr genau erfolgen. Deshalb werden die meisten Operationen in Vollnarkose durchgeführt. Die Operation dauert zwischen 1 und 1 ½ Stunden vom ersten Schnitt bis zum letzten Fadenstich.

Mehrere Kliniken führen die Brustvergrößerung in Lokalanästhesie aus. Dabei werden die Patienten in eine Art Dämmerschlaf versetzt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn bei der Patientin eine Medikamentenunverträglichkeit bekannt ist. Hier kann dann keine Vollnarkose eingesetzt werden. Das Narkosemittel wird in den Bereich gespritzt, der unempfindlich gegen die Schmerzen werden soll. Durch das Mittel wird die Weiterleitung von Schmerzimpulsen gestoppt. Es wirkt unmittelbar an den Nerven. Während der Operation bleibt der Patient ansprechbar.

Hierbei wird meist die Tumeszenzmethode gewählt. Sie gilt als unkompliziert und schont das umliegende Gewebe, die Blutgefäße sowie die Nerven. In der Tumeszenzflüssigkeit ist das Betäubungsmedikament enthalten. Da die Patientin während des Eingriffs in Lokalanästhesie auch aufstehen kann, ist es möglich, den perfekten Sitz der Implantate auch im Stehen zu überprüfen.

Die Gabe der Narkosemittel erfolgt in modernen Einrichtungen mit Hilfe vom PC. Durch die computergesteuerte Medikamentengabe mit einem Narkosegerät wird der Druck reduziert, der entsteht, wenn Narkosemittel gespritzt wird. Dadurch hat die Patientin so gut wie keine Schmerzen während der Gabe des Narkosemittels.

Die Narkosedauer kann durch Einsatz moderner Medikamente minutengenau gesteuert werden. Neue Medikamente und fortschrittliche Verfahren ermöglichen dem Narkosearzt, dass die Patientin eine ganz individuell auf sie abgestimmte Narkose erhält. Bei einer Lokalanästhesie kann die Patientin nach dem Eingriff aufstehen und in sein Zimmer gehen. Es ist auch relativ zeitig möglich, meist schon nach einer halben Stunde, dass sie wieder Nahrung und Flüssigkeit zu sich nehmen kann. Drainagen werden bei der ambulanten Brustvergrößerung in Lokalanästhesie ebenfalls keine eingesetzt und das schmerzhafte Ziehen derselben entfällt. Die Patientin kann auch nach einer Brustvergrößerung in lokaler Betäubung am Operationstag die Klinik selbst zu Fuß verlassen. Eine Person zum Abholen empfiehlt sich jedoch. Es sollte außerdem sicher gestellt sein, dass sich in den nächsten 24 Stunden jemand um sie kümmert und im Notfall die Klinik schnell erreicht werden kann. Durch gute Betreuung vor und nach der Operation wird gewährleistet, dass die Patientinnen sich wohl fühlen. Vor Übelkeit und/oder tagelangem Unwohlsein sowie anhaltenden Beschwerden muss keiner mehr Angst haben.

Welche Narkose zum Einsatz kommt, wird von Fall zu Fall entschieden. Die Dosierung der eingesetzten Medikamente und der Narkose ist bei der Brustvergrößerung vergleichsweise niedrig. Der Operationsbereich befindet sich fast ausschließlich an der Körperoberfläche. Beim Vorgespräch werden alle Fragen bezüglich Vorbelastungen der Patientin geklärt. Auch die Wünsche der Patientin werden berücksichtig. Dank der ständigen Weiterentwicklung in der Medizin sind beide Narkoseverfahren schonend und verträglich.

Es gibt zwar noch zahlreiche Alternativen, die eine Brustvergrößerung ohne Narkose und sogar ohne Operation versprechen. Das sind Cremes und Pillen, der dauerhafte Einsatz von Vakuumpumpen, fettiges Essen, gezielter Sport zur Bruststraffung oder das Einspritzen von Hyaluronsäure. Wie Erfolg versprechend diese Möglichkeiten sind, ist jedoch umstritten.

 
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