Die Risiken

bei und nach einer Brustvergrößerung

 
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Wie groß sind die Risiken bei einer Brustvergrößerung?

Eine Operation völlig ohne Risiko gibt es nicht. Da auch eine Brustvergrößerung ein operativer Eingriff ist, kann es zu Komplikationen kommen, auch wenn der Operateur viel Erfahrung hat und sehr zuverlässig und sorgsam arbeitet. Probleme können während oder der nach der Brustvergrößerung auftreten.

Wie groß sid die Risiken bei einer Brustvergrößerung

Im Verlauf der Operation kann es zu einer leichten Blutung kommen. Eine Bluttransfusion wird nötig, wenn größere Blutungen auftreten sollten. Das ist zum Glück nur sehr selten der Fall. Das Risiko, bei Bluttransfusionen mit ansteckenden Krankheiten infiziert zu werden kann durch eine Eigenblutspende verhindert werden. Bei einer Brustvergrößerung können manchmal Nerven oder Weichteile beschädigt werden. Diese Verletzungen heilen aber innerhalb von wenigen Wochen aus.

Nach der Operation können auch Probleme auftreten. Es kann zum Beispiel selten zu einer Nachblutung kommen. Meist bildet sich diese jedoch nach ein paar Tagen oder Wochen von selbst zurück. Ebenfalls können Blutergüsse auftreten, die sich innerhalb kurzer Zeit wieder zurückbilden. Werden Hautnerven beschädigt, so kann sich ein Gefühl der Taubheit im Operationsgebiet einstellen. Auch dies bildet sich in den meisten Fällen nach ein paar Monaten wieder zurück. Nur selten verbleibt das Taubheitsgefühl.

Schwellungen im Bereich des Operationsgebietes und Spannungsgefühle bis hin zu Schmerzen können insbesondere kurz nach der Brustvergrößerung auftreten. Die Wahrscheinlichkeit ist in den ersten 3 Tagen am größten.

Störungen der Wundheilung oder der Durchblutung treten eher selten auf. Kommt es zu einer starken Narbenbildung, so kann eine Korrektur-Operation zur Verbesserung der Optik nötig sein. Wie stark sich Narben ausbilden, hängt von der Patientin ab. Je nach deren Veranlagung können dicke, wulstige oder verfärbte Narben auftreten. Manchmal bereiten die Narben auch Schmerzen. Dann kann eine Korrektur-Operation erforderlich sein.

In seltenen Fällen bilden sich auch Blutgerinnsel, so genannte Thromben. Diese können Blutgefäße verschließen. Es droht Lebensgefahr, zum Beispiel durch eine Lungenembolie. Schlimmstenfalls können diese Komplikationen bei einer Brustvergrößerung zum Tod führen. Deshalb sollten Patientinnen unbedingt dem Arzt gegenüber ehrlich angeben, ob sie Raucherinnen sind oder mit der Antibaby-Pille verhüten. Beides sind Risikofaktoren für die Bildung der Blutgerinnsel.

Hatte die Patientin frühere Probleme bei Operationen oder reagiert sie sensibel auf Medikamente oder die Betäubungsmittel, so können Juckreiz, Hautausschlag und Übelkeit mit Brechreiz auftreten. Darüber sollte die Patientin den operierenden Arzt vor der Brustvergrößerung informieren. Selten kann es zu einer allergischen Reaktion kommen, die entweder bleibende Schäden hinterlassen oder lebensbedrohlich werden kann.

Eine weitere Komplikation, die nach einer Brustvergrößerung auftreten kann, ist die Kapselfibrose. Die Implantate kapseln sich während der Heilungsphase in Bindegewebe ein. Veranlagungsbedingt können sich diese Kapseln verhärten. Die Brust fühlt sich dadurch zunächst fester an, im weiteren Verlauf kommt es zu schmerzhaften Beschwerden. 4 bis 5 Prozent aller Patientinnen können eine Kapselfibrose bekommen. Dann ist manchmal eine erneute Operation erforderlich. Die Weiterentwicklung von neuen Silikon-Implantaten minimiert dieses Risiko nach einer Brustvergrößerung jedoch.

Nur sehr selten kommt es zu Defekten der Implantate. Eine doppelwandige Umhüllung sorgt dafür, dass nach einer Brustvergrößerung die Implantate geschützt sind. Kommt es jedoch zu schweren Unfällen, bei denen der Brustkorb verletzt wird, so können die Implantate aufreißen. Bei den früher verwendeten Kochsalzfüllungen wäre das unproblematisch. Andere Füllstoffe bei den Implantaten, zum Beispiel Silikon, kann eine Fremdkörperreaktion auslösen. Da aber quer vernetztes Silikon-Gel bei einer Brustvergrößerung zum Einsatz kommt, ist das Risiko zurückgegangen.

Es kann sein, dass nach einer Brustvergrößerung die Brustwarze nicht so sensibel ist, wie vorher. Grund dafür ist die Dehnung des Gewebes. Manchmal kommt es auch zu einem Fremdkörpergefühl, welches sich im Laufe der Zeit zurückbildet.

Selten kommt es bei schlanken Frauen zu einer Faltenbildung. Die Gefahr besteht auch, wenn Implantate mit einer rauen Oberfläche und dünnflüssiger Füllung eingesetzt werden.

Der Austausch des Implantates ist erforderlich, wenn sich das Innere der Brust nach einer Brustvergrößerung infiziert. Zum Glück tritt diese Komplikation nur selten auf.

Wenn die Patientin ein Baby stillen möchte, so wird diese Möglichkeit durch eine Brustvergrößerung nicht beeinträchtigt. Bei einer Bruststraffung hingegen kann die Stillfähigkeit beeinträchtigt sein.

Ständig wird nach neuen Möglichkeiten gesucht, Risiken und Komplikationen für eine Brustvergrößerung weiter zu minimieren. Wichtig für die Sicherheit der Patientin ist in jedem Fall die sorgfältige Auswahl des behandelnden Arztes, der die Brustvergrößerung durchführt.

 
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