Dauer- und Klinikaufenthalt

Bei einer Brustvergrößerung

 
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Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

Bevor die Brustvergrößerung durchgeführt wird, werden einige Voruntersuchungen und Vorgespräche durchgeführt. Die Beratung ist wichtig, um die Patientin über alle Schritte und die Risiken der Operation aufzuklären. Zu den Voruntersuchungen gehören die Laborwerte, also das Blutbild, ein Echokardiogramm (EKG) zur Überprüfung der Herzfunktion und eventuell eine Brustuntersuchung im Röntgen, die Mammografie.

Klinikaufenthalt bei Brustvergrößerung

Die Operation selbst dauert zwischen ein und zwei Stunden. Sie wird in Vollnarkose durchgeführt oder – seltener in lokaler Betäubung, bei der die Patientin zusätzlich in einen Dämmerschlaf versetzt wird. Nach einer Brustvergrößerung dauert der Klinikaufenthalt zwischen ein und zwei Tagen. Empfohlen wird teilweise sogar ein Aufenthalt von drei bis vier Tagen. Damit wird sichergestellt, dass nachsickernde Blut- und Gewebeflüssigkeiten über eine Drainage abgeleitet werden können. Dieses System wird Redon-Drainage genannt. Falls das Blut im Körper bleiben würde, würde die Heilung hinausgezögert.

Bei der Brustvergrößerung werden auch Bindegewebsfasern durchtrennt. Das ist notwendig, damit das Implantat passend eingelegt werden kann. Diese Fasern müssen sich wieder neu ausbilden. Sie verbinden Brustdrüse und die Schichten um den Brustmuskel. Das Bindegewebe legt sich um die eingelegten Implantat-Kissen und bildet die so genannte Kapsel, die die Implantate umschließt. Das ist ein natürlicher Heilungsprozess, der bei jeder Patientin eintritt, wobei die Festigkeit der Implantate nicht verändert wird.

Weil die Brustvergrößerung wie jeder andere Eingriff auch nicht völlig risikolos ist, ist der Krankenhausaufenthalt für die rechtzeitige Erkennung von Gefäßverschlüssen und Transport von Blutgerinnseln (Thrombosen bzw. Embolien) sinnvoll. Zwar sind die Risiken geringer geworden und mit modernen fortschrittlichen medizinischen Möglichkeiten kann auch sofort etwas dagegen unternommen werden. Dennoch ist die rechtzeitige Entdeckung und Behandlung lebenswichtig. Zu den ersten Maßnahmen gehört das frühzeitige Aufstehen, möglichst noch am Abend des Operationstages. Unbedingt sollte jedoch am nächsten Morgen aufgestanden werden. Natürlich hilft die Krankenschwester beim Aufstehen.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Brustvergrößerung ambulant durchführen zu lassen. Der kurze Aufenthalt in der Klinik hat den Vorteil, dass bei möglichen Komplikationen sofort der behandelnde Arzt zur Stelle ist und notwendige Maßnahmen einleiten kann. Wer nach einer ambulanten Brustvergrößerung nach wenigen Stunden nach Hause entlassen wird, sollte unbedingt eine möglichst volljährige Person in der Nähe haben, die bei auftretenden Problemen den Arzt rufen oder einen Krankentransport organisieren kann. Bei einer ambulanten Operation verlangen die Krankenhäuser immer genaue Patientendaten. So ist es notwendig, die eigene Adresse ganz genau anzugeben. Es wird sogar nach dem Stockwerk gefragt und ob sich die Wohnung rechts, links oder geradeaus auf dieser Etage befindet. Damit wird garantiert, dass die Patientin ohne viele Nachfragen im Notfall ganz schnell gefunden und ins nächste Krankenhaus gebracht werden kann.

Im Rahmen der Nachbehandlung muss ein fester Verband in Form eines Tapes noch für drei bis vier Tage nach der Brustvergrößerung getragen werden. In den ersten vier Wochen ist auch Sport tabu. Während dieser Zeit muss tagsüber und auch nachts ein spezieller bzw. ein fester BH getragen werden. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Sport-BH. Durch diesen ist gewährleistet, dass das Implantat nicht verrutscht.

Da jeder Körper anders auf Fremdkörper, wie Implantate, reagiert, halten die eingelegten Kissen durchschnittlich zehn Jahre. Da die Möglichkeiten und Füllstoffe jederzeit verbessert werden, kann aber davon ausgegangen werden, dass sich die Haltbarkeitsdauer erhöht. Die Implantate sollten mindestens halbjährlich, spätestens einmal pro Jahr durch den behandelnden Arzt einer gründlichen Kontrolle unterzogen werden.

Nach erfolgter Brustvergrößerung bekommt die Patientin vom behandelnden Arzt einen entsprechenden Pass, der die Implantat-Einlage dokumentiert, den Implantat-Pass. Jede Patientin sollte diesen Pass jederzeit bei sich führen. So können immer der Typ und die Größe des Implantates festgestellt werden. Das kann besonders wichtig im Falle eines Unfalls sein. Auch der Hausarzt und die anderen behandelnden Ärzte sollten über die Brustvergrößerung und die eingelegten Implantate informiert werden. Das ist notwendig, um bestimmte Behandlungsmöglichkeiten zu planen und kein Risiko einzugehen, dass die Implantate beschädigt werden. Auch eigene gesundheitliche Komplikationen werden so im Vorfeld vermieden.

 
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