Eine Operation völlig ohne Risiko gibt es nicht. Da auch eine Brustvergrößerung ein operativer Eingriff ist, kann es zu Komplikationen kommen, auch wenn der Operateur viel Erfahrung hat und sehr zuverlässig und sorgsam arbeitet. Probleme können während oder der nach der Brustvergrößerung auftreten.
Eine Brustvergrößerung ist eine Schönheitsoperation, wenn sie nicht medizinisch notwendig ist, wie z. B. bei einer Operation nach Brustkrebs. Normalerweise wird man für eine Schönheitsoperation nicht krankgeschrieben. Man muss also für die Zeit der Operation und die ersten Tage danach Urlaub einplanen. Je nachdem, wie sich die Patientin nach der Brustvergrößerung fühlt, ist die Arbeitsfähigkeit ein bis zwei Wochen nach der Operation wieder hergestellt. Es sollten allerdings nur leichte körperliche Tätigkeiten durchgeführt werden. Manche Frau arbeitet bereits nach drei bis vier Tagen wieder.
Im Vergleich zu anderen Schönheitsoperationen ist eine Brustvergrößerung vergleichsweise teuer. So liegen die Kosten je nach Klinik und behandelndem Arzt in einer Spanne von 3.000 bis 6.000 Euro. Um den entgültigen Preis zu ermitteln, muss man wissen, welche Operationstechnik genutzt wird sowie welche Größe und welches Material das eingesetzte Implantat hat. Den genauen Preis für die Brustvergrößerung erfährt man vom behandelnden Arzt in einem vorherigen ausführlichen Beratungsgespräch. Auch die Spezialisierung des behandelnden Arztes und das jeweilige Honorar spielen eine entscheidende Rolle für die Festlegung der Kosten. Hier findet man starke Unterschiede. Ein Preisvergleich lohnt in jedem Fall.
Bevor die Brustvergrößerung durchgeführt wird, werden einige Voruntersuchungen und Vorgespräche durchgeführt. Die Beratung ist wichtig, um die Patientin über alle Schritte und die Risiken der Operation aufzuklären. Zu den Voruntersuchungen gehören die Laborwerte, also das Blutbild, ein Echokardiogramm (EKG) zur Überprüfung der Herzfunktion und eventuell eine Brustuntersuchung im Röntgen, die Mammografie.
Eine Vollnarkose bewirkt, dass die Patientin vollkommen bewusstlos ist und damit auch keine Schmerzen verspürt. Vergleichbar ist dieser Zustand mit einem tiefen Schlaf. Anästhesisten, Fachärzte für Narkose überwachen während der Narkose alle lebenswichtigen Funktionen. Sie prüfen den Blutdruck, den Herzschlag und die Sauerstoffsättigung im Blut. Neben dem narkotisierenden Medikament kann die zusätzliche Gabe von Schlaf- oder Schmerzmitteln erfolgen. Während einer Vollnarkose werden die Schmerzen sicher ausgeschaltet. Durch den Einsatz moderner Verfahren belastet auch eine Vollnarkose den Körper nur minimal.