Welche Narkose

ist bei einem Facelifting notwendig

 
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Ist eine Vollnarkose notwendig?

Bei dieser Frage scheiden sich allerdings die Geister, denn verschiedene Ärzte bestehen auf der Aussage, dass nicht unbedingt eine Vollnarkose für ein Face Lifting nötig ist. Letztendlich entscheidet der Patient darüber, ob er von der ganzen Sache überhaupt nichts mitbekommen möchte oder eher doch die örtliche Betäubung der Vollnarkose vorziehen will. In den letzten Jahren haben sich besonders junge Menschen zu einem Face Lifting entschieden, aber eben doch für die örtliche Betäubung. Viele der Patienten haben angegeben, dass sie sich vor der Vollnarkose fürchten würden und deshalb zur örtlichen Sedierung tendieren. Ob dies nun ratsam ist, kann nur der leitende Arzt entscheiden.

Vollnarkose beim Facelifting

In einem Vorgespräch wird alles diesbezüglich mit dem Patienten ausführlich besprochen und auch auf die verschiedenen Risiken, die eine Vollnarkose mit sich bringen kann, verwiesen. Wird eine örtliche Sedierung vorgenommen, so wird dem Patienten aber ein Beruhigungsmittel verabreicht, das ihn weitestgehend in einen Dämmerschlaf versetzen soll. Der eigentliche zu operierende Teil wird dann mit einem Betäubungsmittel sediert, damit die Schmerzempfindlichkeit gleich null ist.

Grundsätzlich entscheidet immer der Patient zwischen örtlicher Betäubung und Vollnarkose. Zur Narkose ist allerdings anzumerken, dass sie das Bewusstsein des Menschen völlig ausschaltet, wie auch das gesamte Schmerzempfinden des Patienten. Der betroffene Patient befindet sich also während des gesamten chirurgischen Eingriffes in deinem dämmerartigen, schlafähnlichen Zustand. Sicher sollte man auch erwähnen, dass die sogenannte Allgemeinnarkose ein gewisses Risiko mit sich bringen kann, aber nicht muss. Doch ist zu beachten, dass man eben dieses Risiko immer so gering wie möglich halten sollte, deshalb ist auch die Vorinformation in der entsprechenden Klinik, in der Face Lifting vorgenommen werden soll, so wichtig.

Nur wenn in einer Klinik wirklich gut ausgebildete Anästhesisten zur Verfügung stehen, sollte man sich zu einem Face Lifting in einem solchen Haus entscheiden. Es sollte sich hierbei um sehr erfahrene Fachärzte handeln, die während der gesamten Dauer des Face Liftings nicht von der Seite des Patienten weichen und diesen unter stetiger Bobachtung haben. Es muss hier sichergestellt sein, dass alle Funktionen des Körpers überwacht werden und dies hochprofessionell, denn auch bei einem Face Lifting kann etwas Unvorhergesehenes passieren.

Ferner ist hier sehr wichtig, dass auch eine sehr gründliche labortechnische Untersuchung ausschlagend für das gute Gelingen der Operation ist. Dies gehört alles zur Voruntersuchung bei einem Face Lifting, denn nach den Ergebnissen, die bei der labortechnischen Untersuchung erzielt worden sind, kann der Anästhesist erst die Narkosestärke ermitteln und den Patienten so gut und sicher behandeln.

Wer sich als älterer Patient noch zu einem Face Lifting entschließen sollte, bekommt noch mehr Voruntersuchungen wie ein junger Mensch. Hierzu zählt auch ein EKG, welches vor Beginn der Einleitung der Narkose geschrieben werden muss. Ebenfalls wird bei der älteren Patientengruppe grundsätzlich eine Röntgenaufnahme von der Lunge gemacht, das gehört durchaus in die Vorbereitung für die Vollnarkose und sollte den Patienten nicht weiter verwundern. Diese Maßnahmen sind wichtig für die optimale Narkosevorbereitung und deren letztendliche Einleitung.

Bei der Vollnarkose kann als positiver Nebeneffekt angemerkt werden, dass dieser schmerzstillende Effekt auch nach der Narkose weiter anhalten wird. Die Patienten haben auch nach der Aufwachphase keinerlei Schmerzen, der Wundschmerz ist einfach so gut wie gar nicht spürbar. Es ist im Allgemeinen üblich, die sogenannte Gesichtsstraffung in Vollnarkose durchzuführen. Dies hat selbstverständlich den Vorteil, dass sich die Patienten bei dieser Methode am meisten schonen.

Sicherlich entscheidet aber der Chirurg, ob man narkosefähig ist oder eben nicht. Bei der örtlichen Betäubung, die in der Regel nur selten zur Anwendung kommt, erhält der Patient auch noch sehr starke Beruhigungsmittel und ist nicht grundsätzlich schmerzempfindlich. Er befindet sich in einem dämmerartigen Zustand, muss aber mit Schmerzempfindlichkeiten nach der Operation rechnen, die einem Patienten, der unter Vollnarkose operiert worden ist, erspart bleiben.

 
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