Vollnarkose

bei einer Nasenkorrektur

 
Schönheits-Ideal
Das Portal über Schönheitsoperationen
 

Ist eine Vollnarkose notwendig?

Ganz allgemein kann zu diesem brisanten Punkt angemerkt werden, dass eine Vollnarkose in der modernen Chirurgie nicht unbedingt von Nöten zu sein scheint. Allerdings sollten hier die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten berücksichtigt werden, denn nicht immer ist der Patient oder Betroffene mit der so genannten örtlichen Betäubung einverstanden. Heutzutage ist es aber durchaus möglich, die Nasenkorrektur in der Dämmerschlafphase durchzuführen, hier sprechen die Experten dann von einer tiefen Sedierung. Bei der tiefen Sedierung spricht man auch nicht von einer Vollnarkose, sondern von einer Dämmerschlafnarkose ohne Intubation. Wenn den Patienten eine kleine und wenig umfangreiche Nasenkorrektur erwarten sollte, ist ein solches Betäubungsverfahren der schweren Betäubung vorzuziehen. Dieses Betäubungsverfahren wird von den meisten Patienten auch besser angenommen und vertragen, was die Kreislaufsituation anbelangt.

Nasenkorrektur

Wenn es sich jedoch bei Patienten um eine klassische Nasenkorrektur handeln sollte, wird der behandelnde Arzt immer zur Vollnarkose raten und dies auch ganz sicher begründet. Ein ausschlaggebender Grund, der für den Einsatz der Vollnarkose spricht, ist, dass die Operation ziemlich blutig vonstatten gehen wird. Es könnte bei der speziellen Nasenkorrektur dazu kommen, dass Blut und die Sekrete in den Rachen laufen und somit auch die Atemwege erreichen. Das wäre bei einer leichten Sedierung sehr fatal, die Betroffenen werden das als sehr unangenehm empfinden und die Operation könnte wesentlich gestört, wenn nicht sogar abgebrochen werden. Wenn sich Blut und Sekret im Rachen und in den Atemwegsorganen befinden, führt dies unweigerlich zur Luftnot. Auch spielt die Aspiration in diesem Zusammenhang eine große Rolle, ebenso wie auch die Möglichkeit des eventuellen Entzündungsreizes der Atemwege, was für die Patienten sehr gefährlich werden könnte. Bei einer Vollnarkose sind alle diese Bedenken ausgeschlossen, denn durch die Intubation sind die Atemwege vollends geschützt.

Aus diesem sehr treffenden Grund werden die Nasenkorrekturen sehr oft unter Vollnarkose durchgeführt, in manchen Fällen bestehen die Patienten sogar auf die Einleitung einer Vollnarkose, da sie sich damit sicherer fühlen. Sicher ist dies ein Grund für die Entscheidung, aber ein andere ist auch, dass die Betroffenen mit einer Vollnarkose bei einer Nasenkorrektur doch am meisten geschont werden. Allerdings sollte vorher, durch eingehende Untersuchungen abgeklärt werden, ob der betroffene Patient auch narkosefähig ist. Dies ist nämlich nicht jeder Patient automatisch, hierfür ist eine Reihe von Voruntersuchungen möglich.

Ein weiterer Punkt, der für die Vollnarkose bei Nasenkorrekturen spricht, ist die Dauer der Operation. Sie kann ja bis zu 3 Stunden auch im Normalfall dauern und hierfür ist die Vollnarkose besser geeignet, die Patientenversorgung im Ernstfall ideal. Weiter spricht für die Vollnarkose, dass heutzutage doch eher gering narkotisiert wird, deshalb ist diese Art auch besonders schonend und auch sehr gut verträglich. Die Höhe der Dosierung bei der plastisch-ästhetischen Operation ist mit dem Anästhesisten im Vorfeld abzuklären.

Die Vorteile aus rein medizinischer Sicht betrachtet, sind aber ohne Zweifel nicht von der Hand zu weisen und deshalb kann man die Frage nach der Notwendigkeit einer Vollnarkose bei Nasenkorrekturen auch ohne Bedenken mit Ja beantworten. Denn wenn die betreffende Person in eine Vollnarkose gesetzt wird, ist gewährleistet, dass lebenswichtige Funktionen während des Eingriffes auch optimal überwacht werden können. Hierzu zählen die Herzfrequenz, die Atmung, die Blutsättigung und der Blutdruck, dafür stehen die modernsten medizinischen Gerätschaften dem Team zur Verfügung. Sollte es dann trotz der Unwahrscheinlichkeit, doch einmal zu Komplikationen während einer Nasenkorrektur kommen, kann schnell eingegriffen werden.

Sicher kann man auch zu einer örtlichen Betäubung in Einzelfällen raten, aber eigentlich nur dann, wenn der Patient aus einem individuellen und triftigen Grund nicht für diese Sedierung in Frage kommen sollte. Hierbei werden dann zur leichten Sedierung noch starke Beruhigungsmittel verabreicht, die den Dämmerschlaf herbeiführen werden. Der Patient ist dann immer noch wach, aber sehr entspannt. Verspüren wird er dann ein Druckgefühl, aber keinen ausgeprägten Schmerz.

 
Die Inhalte auf Schoenheits-Ideal.de können und dürfen in keinem Fall die Grundlage für Selbstdiagnosen und Medikation bilden. Diese Inhalte dienen Ihnen zu rein informativen Zwecken und dürfen die persönliche Beratung, Betreuung und Diagnostik durch einen approbierten Arzt in keinem Fall ersetzen. Diese Inhalte dienen nicht zur Empfehlung bezüglich bestimmter Diagnose- oder Therapieverfahren, spezieller Medikamente oder anderer Produkte. Wir bitten um Ihr Verständnis, auch wenn wir alle Artikel nach unserem besten Gewissen und Kenntnissen recherchiert haben. Herzlichst,
Ihr Schönheits-Ideal Team