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Was passiert bei einer Nasenkorrektur?

Die Frage zu beantworten, ist in den meisten Fällen gar nicht so einfach, denn auch hier kommt es wieder auf die einzelnen Personen und deren Wünsche, das Krankheitsbild und andere Voraussetzungen an. Ganz allgemein kann aber ein grober Abriss gemacht werden, was im Groben bei einer Nasenkorrektur vonstatten geht. Die Operationsvorbereitung ist ebenso wichtig, wie die eigentliche Operation. Für den Patienten ist hier hilfreich zu wissen, dass ausreichend viele Beratungsgespräche geführt werden, aber auch dass er selber an bestimmten Richtwerten und Grundvoraussetzungen festhält.

Nasenkorrektur

Der Patient sollte sich im guten gesundheitlichen Zustand befinden und frei von Stress sein. Weiterhin ist das Rauchen 4 Wochen, besser noch 8 Wochen vor der Nasenkorrektur einzuschränken. Zwei Wochen vor der Operation ist die Einnahme von Medikamenten, die als Bluthemmer bezeichnet werden, zu unterlassen. Der Ablauf der Nasenkorrektur ist im Großen und Ganzen immer gleich, wenn es nicht zu maßgelblichen Komplikationen kommt. Die Einleitung der Narkose ist der Anfang der Nasenkorrektur, wenn diese abgeschlossen ist und der Patient in den Tiefschlaf gefallen ist, kann der Beginn der Operation erfolgen. Während der so genannten Schlafphase werden dem Patienten noch die gefäßverengenden Mittel gegeben, damit es zu keinen Blutungen während der Operation kommen kann.

Bei einfachen Korrekturen der Nase verwendet man die minimalinvasive Technik. Durch kleine innere Schnitte werden dann die gewünschten Formveränderungen der Nase vorgenommen. Jetzt wird das Knochengerüst oder das Knorpelgewebe der Nase durch den Vorgang des Ablösens der Haut und auch der Schleimhäute völlig freigelegt. Für diesen Vorgang wurden speziell für die Nasenplastiken bestimmte Instrumente entwickelt, die jetzt zum Einsatz gebracht werden. Durch diese Instrumente kann beispielsweise bei einer angeborenen Höckernase, das überschüssige Gewebe, also der Höcker, fachgerecht abgemeißelt werden. Somit kommt es automatisch zu der gewünschten Verschmälerung der Nase. Auch eine zu lange Nase kann so in Form gebracht werden und die Nasespitze wird ebenso modelliert.

Die Operationsmethode bei einer Schiefnase ist ähnlich, nur wird hier das Knochengerüst und auch das Knorpelgewebe gelöst und dann in die korrekte oder gewünschte Form modelliert. Wenn alle Maßnahmen, was die neue Formgebung anbelangt, vonstatten gegangen sind, müssen die Schleimhäute wieder an das Knochengerüst angelegt werden. Dies erfolgt durch Annähen der Schleimhäute mit ganz feinen und sich nach einigen Tagen selbst auflösenden Fäden. Des Weiteren werden die Nasengänge, die sich im Inneren befinden, neu geschient, damit der perfekte Sitz der neuen Nase gewährleistet wird. Dies erfolgt durch Tamponieren. Hierbei werden ganz weiche Röhrchen oder in Einzelfällen auch bestimmte Salbengazen neu geschient. In der Endphase wird durch den Arzt noch die Nasenhaut mit ganz feinen Pflasterstreifen anmodelliert. Die Kunststoffschiene wird zuletzt angebracht.

Wenn allerdings größere Veränderungen bei der Nasenkorrektur vorgenommen werden sollen, ist eine andere Schnitttechnik erforderlich. Hierbei sprechen die Experten dann von der offenen Rhinoplastik, hierbei wird der Zugang immer über den Nasensteg geschaffen. Es kann auch sein, das kommt wieder auf die Voraussetzungen an, dass hier Schnitte an den Nasenflügeln oder auch unterhalb der Nasenspitze nötig werden. Nur so ist gewährleistet, dass der Arzt durch die beschriebenen Schnitte die Möglichkeit hat, besseren Einblick in die Nase zu bekommen. Dies ist besonders von Nöten, wenn es sich um sehr komplizierte Verfahren bei der Nasenkorrektur handelt.

Diese offene Schnitttechnik ist auch dann unbedingt notwendig, wenn eine sogenannte Aufbauplastik vorgenommen werden muss. Dies kann der Fall sein, wenn eine Nasendeformation im Rahmen von einer Gaumenspalte vorliegt. Aber sicher wird diese Technik angewendet werden müssen, wenn man schon mehrfach an der Nase voroperiert worden ist. Handelt es sich um ästhetisch-plastische Operationen am Nasenrücken, wird allerdings der gesamte Hautmantel gelöst. Der Vorteil ist hierbei, dass nach der neuen Formgebung der Nase, der Hautmantel erneut aufgelegt und vernäht wird. Spuren der Operation sind dann nicht mehr sichtbar.

 
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