Vollnarkose

bei einer Schamlippenkorrektur

 
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Ist eine Vollnarkose bei der Schamlippenverkleinerung notwendig?

Eine gute Operationsvorbereitung fängt bereits mit der Wahl des Termines an. Der Menstruationszyklus sollte nicht innerhalb der ersten zwei Wochen des Heilungsprozesses eintreten. Dadurch kann der Heilungsprozess verzögert werden und das Infektionsrisiko erhöht sich. Es ist auch möglich, dass der Frauenarzt ein Mittel verordnet, damit die Periode aussetzt. Bevor die Operation durchgeführt werden kann, ist eine ausreichende Beratung und Vorbereitung von Nöten. Dazu zählen vor allem die Fragen zum Gesundheitszustand der Patientin. Ein genauer Check der Gesundheit der Patientin gibt Aufschluss über das Immunsystem und die Abwehrkräfte. Hat die Patientin beispielsweise Probleme mit der Blutgerinnung, neigt sie möglicherweise zu Thrombosen? Ist die Patientin Raucherin? Hat die Patientin bisher Allergien oder sind Überempfindlichkeitsreaktionen bekannt? Neigt die Patientin zu Kreislauf- und/oder Herzproblemen? Wie ist die Vorgeschichte in Bezug auf die Familie? Auch nach eventuellen unnatürlichen Reaktionen des Körpers auf möglicherweise vorangegangene Operationen wird gefragt.

Schamlippenkorrektur

Solche Fragen sollte die Patientin immer wahrheitsgemäß beantworten. Nach der Vorgeschichte der Patientin richtet sich die Auswahl des Operationsverfahrens und auch der Narkose. Die Auswahl der Medikamente ist abhängig von den individuellen Besonderheiten jeder einzelnen Patientin. Vor dem Eingriff wird der Intimbereich enthaart. Dies ist am besten in einem professionellen Kosmetikstudio möglich.

Direkt bevor die Operation beginnt, werden die Schamlippen vom Operateur ausgemessen und die verabredete Form wird markiert. So wird sichergestellt, dass das Ergebnis mit dem Patientinnenwunsch übereinstimmt. Die Schnitte werden entlang der Markierung gesetzt, wobei leichte notwendige Korrekturen möglich sind. Das Ergebnis entspricht meist den Vorstellungen der Patientin. Zwar richtet sich der Einsatz der Narkose nach den individuellen Besonderheiten der Patientin, dennoch wird dem Wunsch der Patientin entsprochen, sofern es medizinisch vertretbar ist. Es kann zwischen örtlicher Betäubung mit Sedierung und Vollnarkose gewählt werden. In den meisten Fällen wird eine lokale Narkose durch den Anästhesisten durchgeführt. Dabei ist es notwendig, dass die Patientin ca. 30 Minuten vor dem Eingriff eine spezielle Creme aufträgt, die das Operationsgebiet betäubt. Anschließend erfolgt die lokale Anästhesie, wobei diese dank der betäubenden Creme schmerzfrei ist.

Bei der lokalen Anästhesie wird nur der zu operierende Bereich betäubt. Wenn noch zusätzlich ein Sedativum (Beruhigungsmittel) gegeben wird, fällt die Patientin in eine Art Dämmerschlaf und spürt überhaupt nichts von der Operation. Eine Teil- oder Vollnarkose führen die Fachärzte auf Patientenwunsch auch durch. Dabei schlafen die Patientinnen tief und fest und spüren überhaupt nichts von dem Eingriff. Allerdings ist hier das Risiko von Nebenwirkungen höher. Während der Narkose-Einleitung oder während des Aufwachens können bei einer Vollnarkose Probleme auftreten. Auch während der Dauer der Vollnarkose werden Herz und Kreislauf mehr belastet als bei einer örtlichen Betäubung. Wird ein Sedativum eingesetzt, ist auch bei lokaler Anästhesie die bewusste Wahrnehmung der Patientin ausgeschaltet.

 
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