Dauer- und Klinikaufenthalt

bei einer Schamlippenkorrektur

 
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Wie lange dauert der Klinikaufenthalt?

Bei einer Schamlippenkorrektur - Schamlippenverkleinerung handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Eingriff aus dem weiten Tätigkeitsfeld der plastischen Chirurgen. Innerhalb von etwa 30 Minuten durchschnittlicher Operationsdauer werden Schamlippen verkleinert oder in selteneren Fälle auch aufgepolstert. Je nach Aufwand kann der Eingriff aber auch bis zu 90 Minuten dauern.

Viele Kliniken und Praxen bieten den Eingriff ambulant an. Eine Operation ohne stationären Aufenthalt birgt aber gewisse Risiken. So sollte für die Patientin eine ausreichende Betreuung im häuslichen Umfeld gewährleistet sein. Unmittelbar nach der Operation benötigt die Patientin Ruhe und kann sich auch bis zu einem Monat nach dem Eingriff noch nicht in sämtliche alltäglichen Herausforderungen stürzen. Im Fragebogen sind bei einer ambulanten Operation die Fragen nach dem häuslichen Umfeld wahrheitsgemäß zu beantworten.

Schamlippenkorrektur

Wichtig ist, dass man bei Komplikationen schnell die Klinik erreichen kann. Es wird meist auch eine genaue Beschreibung der Lage der Wohnung gewünscht, also in welcher Etage und auf welcher Seite. Falls es Probleme gibt, die einen Notarzt oder einen Rettungswagen erforderliche machen, ist so ein schnelles Auffinden der Patien gesichert. Welche Person oder Personen sich um die Patientin nach der Operation kümmern, wird ebenfalls eingetragen. Ungefähr zwei Stunden nach einer ambulanten Schamlippenkorrektur kann die Patientin von einer volljährigen Begleitperson abgeholt werden.

Einige Fachärzte empfehlen einen kurzzeitigen stationären Aufenthalt, der in der Regel nur zwischen 2 bis 3 Tagen dauert. Treten jedoch während der Operation Komplikationen auf, so kann auch ein längerer Krankenhausaufenthalt erforderlich werden. Bestimmte Folgen einer Operation, wie Schwellungen, Schmerzen oder Rötungen sind völlig normal und keine Indikation für einen längeren oder überhaupt einen Krankenhausaufenthalt.

Wichtiger als die Frage nach der Dauer des Krankenhausaufenthaltes ist jedoch die Wahl des günstigsten Operationstermines. Idealerweise wählt die Patientin einen Termin kurz nach ihrer Periode. Dadurch ist sichergestellt, dass nicht durch die Monatsblutung zusätzliche Risikofaktoren für eine Entzündung auftreten können. Bis zur Regelblutung ist dann die Wundheilung bereits recht weit vorangeschritten.

Durch die Kostenfrage ist ein wahrer Boom entstanden nach einem Urlaub in fremde Länder, während dessen Verlaufes man sich einer Schönheitsoperation unterzieht. Teilweise ähneln die Krankenhäuser im In- und Ausland eher Luxushotels als Kliniken für Plastische Chirurgie. Man sollte sich aber nicht von einer hochwertigen Innenausstattung blenden lassen. Wichtiger sind die Sauberkeit, die technischen Möglichkeiten und die Kompetenz der behandelnden Ärzte und ihres Teams. Trotz aller Kostenersparnis sollte man sich ausführlich informieren und kein Risiko eingehen.

Ob eine ambulante Operation oder lieber ein kurzer stationärer Aufenthalt richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit und den Wünschen der Patientin. Der behandelnde Facharzt wird die Betroffene darüber aufklären, welche Möglichkeiten er vorschlägt und diese auch entsprechend begründen. Die letzte Entscheidung liegt aber bei der Patientin.

 
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